
Wenn man direkt nach dem Duschen in ein kaltes, feuchtes Badezimmer tritt, ist das nicht nur unangenehm – die Feuchtigkeit dringt außerdem in die Wände und Fugen ein und schafft so ideale Bedingungen für Schimmelbildung. Luftbasierte Heizgeräte erwärmen zwar den Raum, doch sie tun nichts gegen die Feuchtigkeit, die nach jedem Gebrauch zurückbleibt. Hier kommt ein Halogen-Infrarotheizgerät ins Spiel, das die Situation ändert.
Was technisch wichtig ist: Halogen-Heizgeräte arbeiten mit einem Quarz-Halogen-Element, das kurzwelliges Infrarotstrahlung abgibt. Man muss sich keine Sorgen um Konvektionsheizgeräte machen, die versuchen, die Luft zu bewegen. Infrarotenergie strahlt in geraden Linien und erwärmt Menschen, Fliesen sowie andere Oberflächen direkt. Man spürt die Wärme bereits beim Einschalten – es muss nicht erst gewartet werden, bis der Raum die richtige Temperatur erreicht hat. Die meisten Geräte arbeiten mit Standardspannungen von 120 V oder 240 V und verbrauchen zwischen 1.500 W und 1.800 W Leistung. Die Wärme kann zudem gezielt gelenkt werden, sodass sie genau dort ankommt, wo sie benötigt wird.
Warum sie sich für Badezimmer eignen: Im Badezimmer ist Feuchtigkeit das eigentliche Problem. Das Erwärmen der Luft hilft nicht dabei, die Feuchtigkeit zu beseitigen. Infrarotwärme von Halogenheizgeräten erwärmt die Oberflächen, wodurch die Verdunstung beschleunigt wird und Wände, Böden sowie sanitäre Anlagen schneller trocknen. Eine trockenere Umgebung erschwert es dem Schimmel, Fuß zu fassen – außerdem fühlt sich der Raum frischer an. Man erhält somit schnell Wärme – gleichzeitig werden die Bedingungen, die zur Schimmelbildung führen, verringert.
Dinge, die man beachten sollte: Halogen-Infrarotheizgeräte sollten so platziert werden, dass der Strahl auf die gewünschte Stelle trifft – daher ist die Positionierung wichtig. Richten Sie das Gerät auf die Dusche, das Waschbecken oder das Ankleidezimmer. Prüfen Sie außerdem die lokalen Elektrovorschriften bezüglich der richtigen Steckdose und des Stromnetzes. Suchen Sie nach Modellen mit einer IP-Zertifizierung, die für feuchte Umgebungen geeignet sind. Die Wärme entsteht sofort – doch Infrarotwärme erwärmt die Luft nicht so wie eine Lufterhitzer. Deshalb sollten Sie das Gerät in Kombination mit einer Lüftungsanlage oder einem Fenster verwenden, wenn Sie schnell den Dampf aus dem Raum bringen möchten.